Die Vorteile einer Spontanbewerbung und wie du herausfindest, ob diese von Recruitern gelesen wird.

Du hast spezielle Fähigkeiten, die dich zu einem gefragten Arbeitnehmer machen und kennst auch noch dieses Unternehmen, das dich absolut fasziniert – nur leider ist keine passende Stelle ausgeschrieben. Dann wird es Zeit, über eine Spontanbewerbung nachzudenken. Gerne zeigen wir Dir hier was die Vor- und Nachteile einer Spontanbewerbung sind und wo Du herausfindest, ob Unternehmen Spontanbewerbungen überhaupt entgegennehmen.


Was ist eine Spontanbewerbung?

Eine Spontanbewerbung oft auch Blindbewerbung oder Initiativbewerbung genannt, ist eine Bewerbung bei einem Unternehmen, ohne dass aktuell eine Stelle im gewünschten Bereich ausgeschrieben ist. Du bewirbst Dich bei deinem Wunscharbeitgeber in der Hoffnung, dass auf Grund deiner Fähigkeiten und Skills eine Stelle für dich geschaffen wird oder dass Du eine Stelle erhältst, die ansonsten nur intern ausgeschrieben wurde.

Es gibt Vor- und Nachteile bei der Spontanbewerbung

In der Schweiz werden rund 5-10 Prozent der Arbeitsplätze über Spontanbewerbungen besetzt. Das ist eine überraschend hohe Zahl. Doch es gibt Erklärungen dafür…

Die grössten Vorteil bei Spontanbewerbungen sind folgende:

  1. Man hat keine (oder maximal wenig direkte) Konkurrenz gegen die man sich durchsetzen muss.
  2. Die Spontanbewerbung ist für den Recruiter ein klares Zeichen für Deine grosse Motivation.
  3. Die Initiativbewerbung kommt überraschend und bleibt in Erinnerung (sofern sie gut ist) und erhält viel mehr Aufmerksamkeit als eine Bewerbung auf eine Stelle bei einem beliebten Arbeitgeber, der z.T. 50 Dossiers pro Stelle bekommt.
  4. Du kannst Dich auf deine Qualifikationen fokussieren und musst nicht genau die Anforderungen auf eine ganz konkrete Stelle erfüllen.
  5. Du bist frei im Umfang.
  6. Viele Stellen werden nie veröffentlicht sondern unter der Hand oder intern vergeben. Für solche Stellen bist plötzlich auch Du ein Kandidat.
  7. Und auch eine Absage muss nicht bedeuten, dass man aus dem Rennen ist. Denn vielleicht wird zu einem späteren Zeitpunkt eine passende Stelle frei und man ist der Erste, der die Bewerbung eingereicht hat.

Es gibt aber auch ein paar Nachteile von Initiativbewerbungen:

  1. Es kann sein, dass man nicht den richtigen Ansprechpartner erwischt.
  2. Es ist viel Recherche-Aufwand nötig.
  3. Man weiss nicht, ob und wann man eine Antwort erhält bzw. ob und wann überhaupt jemand eingestellt wird in diesem Bereich.

Wichtig ist auf jeden Fall, sich Mühe zu geben und viel über das Unternehmen zu recherchieren. Denn gerade der Überraschungseffekt sorgt dafür, dass man im Gedächtnis bleibt – und man möchte positiv im Gedächtnis bleiben.

Nehmen alle Arbeitgeber Spontanbewerbungen entgegen?

Es ist schwierig diese Frage allgemeingültig zu beantworten. Aber es gibt sicherlich solche, die Spontanbewerbungen nicht beachten können. Gerade Grosskonzerne, die in den Attraktivitätsrankings wie dem Universumranking dauernd vorne mit dabei sind, werden bei normal ausgeschriebenen Stellen mit Bewerbungen bereits regelrecht überhäuft.

Aber KMU, die weniger starre Prozesse aufweisen, sind sicherlich offen für Talente und können flexibler auf Spontanbewerbungen reagieren.

Es gibt einen Ort, an dem man einfach herausfinden kann, ob Arbeitgeber für Spontanbewerbungen offen sind: Auf der Karriereseite. Dort gibt der Arbeitgeber in der Regel darüber Auskunft, ob Spontanbewerbungen angeschaut werden.

Das beste zum Schluss: Falls Du bei der Jobsuche auf Markenjobs.ch einen interessanten Arbeitgeber siehst, der keine Stelle in deinem Wunschgebiet ausgeschrieben hat, findest Du auf Markenjobs.ch bei allen präsenten Arbeitgebern gleich einen Direktlink zur Karriereseite, wo alle Informationen zum Bewerbungsprozess zu finden sind. 

Viel Erfolg bei der Spontanbewerbung!

Übrigens: Falls Du eine Vorlage für eine Spontanbewerbung brauchst, findest Du diese hier.


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