Mobile Jobsuche im Trend – Mobile Bewerbung findet jedoch kaum statt

Um unsere Plattform kundenfreundlich zu gestalten und zukünftige Trends zu erkennen, werten wir laufend unsere Daten aus (Google Analytics) und vergleichen diese mit neusten Erkenntnissen auf dem Arbeitsmarkt. In diesem Bericht beleuchten wir einen wichtigen Aspekt – mobile Informationsbeschaffung -, der es Ihnen als Arbeitgeber ermöglicht, die Jobsuche für zukünftige Kandidaten nutzerfreundlicher zu gestalten.

Mobile Jobsuche ist im Trend
Laut einer Studie von R. Zahnd „Rekrutierungstrends 2017: Was bringt die Zukunft?“ findet die Stellensuche vermehrt über Smartphones statt. Vor allem abends zwischen 18 und 20 Uhr, während die Leute den Heimweg antreten. Dies deckt sich auch mit unseren erhobenen Daten (siehe unten in der Grafik). Dabei sind drei Entwicklungen von zentraler Bedeutung, die uns zu folgenden Hypothesen führen.

Hypothese 1: Jobsuche findet vermehrt über Mobilgeräte statt, weil das Nutzererlebnis bequemer geworden ist.

Über 50% aller Jobsuchenden informiert sich heutzutage über Smartphones. Unsere Hypothese ist, dass vor allem die Jobsuche heute auch bequem im Bus, in der Bahn oder im Tram erledigt werden kann. Wer kennt die Situation nicht, nach einem stressigen Arbeitstag sich zu entschliessen, eine neue Herausforderung wahrzunehmen und sich eine neue Stelle zu suchen? Zudem sind heute nicht nur Jobbörsen und Jobsuchmaschinen mobile-optimiert, sondern auch die Firmenwebseiten haben in dieser Hinsicht in den letzten drei Jahren enorm aufgeholt. Eine nicht für Smartphone bedienbare Karriereseite kann sich ein Unternehmen, das es mit der Rekrutierung ernst meint, nicht mehr leisten.

Hypothese 2: Bewerbungen werden weiterhin über den Desktop verschickt.

Dennoch wird sich kaum jemand “on-the-go” bewerben, dies erledigt man sorgfältig am heimischen Desktop. Obwohl die meisten Karriereseiten und Stellenseiten der Unternehmen mobil-kompatibel sind, ist die mobile Bewerbung eher mühselig, weshalb man die Bewerbungsunterlagen stets via Computer verschickt.

Ein besonderes Problem ist hier vor allem das Mitschicken von Bewerbungsunterlagen (CV, Anschreiben). Nur die wenigsten Stellensuchenden haben ein schön-poliertes Linkedin- oder Xing-Profil, das sie per Knopfdruck übermitteln können. Zudem wird für viele Stellen ein individuelles Anschreiben verlangt. Dieses auf dem Smartphone einzutippen, tut sich (bisher) kaum einer an. Ob hier Jobsuchende und Rekrutierungsverantwortliche beidseitig eine Verhaltensänderung an den Tag legen, wird die Zukunft zeigen.

Hypothese 3: Tablets bieten keinen Vorteil gegenüber einem Smartphone.

Weiter sieht man in der Grafik, dass die Benutzung von Tablets mehrheitlich konstant ist bzw. leicht abnehmend. Diese Entwicklung deckt sich mit dem Anteil der alltäglichen Nutzung von Tablets im Vergleich zu Smartphones und dem Computern. Laut unseren Daten und Vergleichsdaten anderer Studien liegt der Tablet-Nutzungsanteil bei rund 10%.

Mit der zunehmenden Grösse von Smartphone-Screens ist die leserliche Darstellung der Jobangebote kein Problem mehr. In Sachen Bewerbungsfreundlichkeit schneiden beide Geräte gleich gut bzw. schlecht ab.

Testen der eigenen Webseite

Damit sich Jobsuchende somit mühelos nach offenen Stellen und evtl. weiteren Informationen umsehen können, ist es wichtig, dass die Karriere- und Jobseiten eines Arbeitgebers für mobile Geräte optimiert sind. Testen Sie gleich Ihre eigene Webseite auf Mobile-Kompatibilität, damit sie sich mit den neusten Trends weiterentwickeln können.


One thought on “Mobile Jobsuche im Trend – Mobile Bewerbung findet jedoch kaum statt

  1. Da ich eine neue Herausforderung suche im Tessin wäre ich dafür wenn man sich zur Auswahl stellen könnte so das Arbeitgeber entsprechend handeln können ist wirklich sehr wichtig für mich

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